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| Foto: Vom Konventbau zum modernen Tagungshotel: Das neu eröffnete Kloster Holzen bietet ein designbewusstes, ganzheitlich konzipiertes Raumerlebnis, bis ins kleinste (Licht-)Detail. |
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| Foto: Eine Modernisierung erfordert die Fähigkeit, historische Bausubstanz nicht nur zu erhalten, sondern sie auch gleichzeitig aufzuwerten. |
Der neueste Umbau der Räume im Kloster Holzen fand zwischen 2010 und 2011 statt, die ursprüngliche Klosteranlage stammt aus dem Jahr 1698. Im Zuge der Säkularisation in Bayern von 1802 erfuhr auch das Kloster Holzen den Verlust seiner ursprünglichen Funktion. Im Laufe des 20. Jahrhunderts gelangte es wieder in den Besitz eines religiösen Ordens, später einer Stiftung, was es über einen längeren Zeitraum zu einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung machte. Die weitläufige Klosteranlage, deren markantestes Bauwerk die Klosterkirche ausmacht, geht in der Nutzung weiterhin mit der Zeit. Neben dem sozialen Einrichtungsbetrieb durch das Dominikus-Ringeisenwerk, ist der Kern der Anlage, der Konventbau, nun zu einem Tagungshotel und Seminarhaus umgeplant worden. Mit dem Umbau verhalf das Büro Spaett Architekten GmbH aus Konstanz dem Kulturdenkmal Kloster Holzen nun zu einem nachhaltigen und wirtschaftlichen Dasein.
Basierend auf der Grundlage der Erlebnisarchitektur, also einer Entwurfsform bei der Funktion, Raum und Atmosphäre als Gesamterlebnis wahrgenommen werden, gestalteten die Architekten rund um Johann Oertel das Hotel, Taguns-, Seminar- sowie Bewirtungsräume. Viele dieser Räume sind dabei mit Leuchten der Firma Steng Licht aus Stuttgart ausgestattet:
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| Foto: Erst beim genaueren Blick wird das Gestaltungsprinzip dieser Steng'schen Neuinterpretation eines Kronleuchters deutlich ... |
Im Frühstücksraum fällt der Blick zunächst auf die Pendelleuchten, die von den Scheitelpunkten des Kreuzrippengewölbes herabhängen. Die im zeitgenössischen Leuchtendesign oft zitierte Glühbirne spielt auch bei diesem Entwurf eine zentrale Rolle: Nichts anderes als 200 Standardglühbirnen liegen in einer Plexiglasschale. Nur 15 dieser 40W Glühbirnen dürfen dabei ihren Dienst tun, alle anderen bilden das eigenwillige Muster der transparenten Schale. Rein formal ist die Designsprache der Pendelleuchte Lumelennium, entworfen von Henk Stallinga, klar und zurückhaltend, bei näherer Betrachtung scheint es jedoch, als würde der klassische Kronleuchter in gewisser Weise ironisiert.
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| Foto: Die schlichte quaderförmige Wandleuchte Big Brigg 2 ist hier in einer Sonderversion mit Up- und Downlight sowie einem integrierten Notlichtbaustein im Einsatz. |
Auch die Zimmer des Tagungshotels, die in den ehemaligen Zellen des Klosters ihren Platz gefunden haben, sind mit Leuchten von Steng Licht ausgestattet. Die schlichte und elegante, von warmen Farben und Echtholz geprägte Einrichtung wird dabei perfekt von Tisch- und Bettleuchten in sachlich minimalistischer Formensprache begleitet. Durch den Betrieb von LED, Metalldampf- oder ECO-Halogenlampen leisten die Leuchten ihrerseits einen Beitrag zur Energieeffizienz.
Showroom von Nostraforma in München erhältlich.
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| Foto: Der Entwurf der mit dem Internationalen Designpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichneten Leuchtenserie Brigg stammt von den Firmeninhabern Peter Steng und Andreas Steng persönlich. |






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