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| Foto: Zur Elite unter den Designobjekten ist die Leuchte Hope von Luceplan nicht erst im Jahr 2011 avanciert, als sie mit dem Compasso d'Oro, der wertvollsten Krone italienischen Industriedesigns, ausgezeichnet wurde. |
Bei der Hope von Luceplan liegt die
Assoziation mit einem Juwel sehr nahe, der gleichnamige weltberühmte Diamant inspirierte hier eindeutig zum Design. Es reicht aber nicht aus, die Form des Vorbildes zu imitieren,
das funkelnde Aussehen eines Diamanten kommt erst mit Hilfe von Licht, Technologie, Material, Beschaffenheit und Reflexion zustande. Luceplan versteht es hier eindeutig Licht, Leuchtobjekt und Raum brillant zu inszenieren, und dabei die
Leichtigkeit und Filigranität zu bewahren, die zeitgemäße Wohnobjekte auszeichnet. Doch von Weitem würde man niemals das Material erwarten, das sich tatsächlich dahinter verbirgt:
der vielseitige Kunststoff Makrolon 2207. Erst der Blick hinter die Kulissen der Luceplan Hope verrät uns ihr funkelndes Geheimnis. Keine Angst, dabei wird sie keineswegs entmystifiziert, vielleicht geschieht sogar das Gegenteil ...
Der Leuchtenschirm rund um das zentrale Leuchtmittel besteht aus
mehreren einzelnen Linsen aus
transparentem Polycarbonat, genauer: aus dem vielseitigen Material Makrolon® von Bayer. Durch die gerillte Oberfläche dieser sogenannten
Fresnellinsen wird das Licht
vervielfacht und es ergibt sich ein
schimmerndes Gesamtbild. Die Struktur, die diese spezialgefertigten Schirmbestandteile zusammenhält, ist ebenfalls aus transparentem Polykarbonat und tritt optisch völlig in den Hintergrund. Sie erlaubt die
Facettierung nachzuspielen, obwohl es sich um
überlagerte einzelne Komponenten handelt. Ganz gleich ob als Pendelleuchte, als Stehleuchte, als Wand- oder als Deckenleuchte, der Schirm der Hope beruht auf immer dem gleichen Prinzip und variiert in der Form lediglich bedingt durch Größe des Leuchtobjekts und Anzahl der einzelnen Linsen.
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| Foto: Im Detail werden die vielen Facetten dieser preisgekrönten Leuchtenkreation erst sichtbar. Hier im Bild: Deckenleuchte Hope D66. |
Fast 60 Jahre ist es her, dass der Bayer-Chemiker Dr. Hermann Schnell
eine neue Kunststoff-Klasse entdeckte, die uns heute im Alltag ganz selbstverständlich begleitet. Schon mal durch ein
Flugzeugfenster geschaut? Schon mal eine
Kunststoffbrille getragen? Schon mal eine
CD abgespielt, oder in einem
Wintergarten gesessen? All diese Dinge benötigen ein Material, das robust und schlagfest, hitze- oder kältebeständig, leicht und beliebig formbar, klar und transparent wie Glas sein sollte. Auch Autoscheinwerfer, Dächer, Solarmodule, DVDs, Sportbrillen oder Korrekturlinsen, all diese Dinge werden aus dem high-tech Polycarbonat Makrolon hergestellt. Stetige Weiterentwicklung des Kunststoffs bescherte eine
wachsende Anwendungsreichweite. Dass er auch im Leuchtendesign eine Rolle spielt, spricht für die Fähigkeit der Kreativen, ständig neue Wege zu gehen, um an ihre ideal geformten Ziele zu gelangen.
Das Material Makrolon wird in
Spritzgusstechnik verarbeitet. Im Falle der Hope handelt es sich genau gesagt um
Makrolon 2207, was eine niedrigere Viskosität aufweist. Das bedeutet, dass das Material im geschmolzenen Zustand eher dünnflüssig ist. Dadurch ist es leichter formbar und ermöglicht gleichzeitig eine geringe Wanddicke. Es ist
äußert leicht, sogar UV-beständig, und kann
transparent, t
ransluzent oder lichtundurchlässig gefärbt sein. All das passt hervorragend zum Konzept der Hope-Linsen.
Doch noch ein Merkmal dieser Linsen ist für den glänzenden Effekt der Hope Leuchten verantwortlich ...
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| Foto: Die Leuchte Hope ist zu einem
wahren Vorzeigeobjekt des italienischen Traditionsunternehmens
Luceplan geworden. Hier im Bild: Die kleine Ausführung der Wandleuchte Hope D66 besitzt nur sechs der charakteristischen Linsen. |
Dabei handelt es sich um ganz dünne Rillen in der Struktur jeder einzelnen Linse, die den Effekt haben, das Licht zu vervielfachen. Diese sogenannte
Fresnel-Linse, die durch das geringere Volumen ein geringeres Gewicht aufweist und eine größere Oberfläche, ist ideal für den Einsatz im Leuchtendesign, ermöglicht sie doch
faszinierende Lichtreflexionen. Auch Fresnel-Linsen, die übrigens bereits Anfang des 19. Jahrhunderts durch den gleichnamigen
französischen Physiker für den Einsatz in Leuchttürmen erfunden wurde, begegnen uns häufiger im Alltag. Sie werden normalerweise dort eingesetzt, wo Gewicht oder
Verstärkung der Lichtausbeute entscheidend sind und nicht etwa die Qualität der Abbildung auf der anderen Seite der Linse. Ob Scheinwerfer oder Solarmodule, mit einer Fresnel-Linse werden
höhrere Wirkungsgrade erzielt als mit herkömmlich geformten, glatten Linsen. Der Hope-Leuchte beschert sie einen
reduzierten Energieverbrauch, heutzutage eine unabdingbare Eigenschaft im Leuchtendesign.
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| Foto: Als Stehleuchte besitzt der Lichtdiamant eine schlanke Struktur aus poliertem Edelstahl. Hier im Bild ist die kleinere Variante der Stehleuchte Hope D66/8td zu sehen ... |
Luceplan Hope ist demnach eine
geniale Komposition aus zeitgemäßen, intelligenten, den Zweck erfüllenden und dem Gesamtbild dienlichen Elementen. Ein würdiger Namensträger,
ein Diamant des Leuchtendesigns.
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